Wie du dein SEO-Budget (nicht) in den Sand setzt

Wie du dein SEO-Budget (nicht) in den Sand setzt

Die Welt der Suchmaschinenoptimierung ist ein weites Feld. Es gibt unzählige Angebote, Optionen und Wege die man gehen kann. Einige funktionieren dabei besser als andere. Wobei das natürlich auch immer stark vom Betreiber einer Website und dessen Einstellung abhängt.

Was kostet eigentlich SEO?

Mit dieser Frage wird sich (fast) jeder Website-Betreiber irgendwann mal auseinandersetzen müssen. Hier kommt es natürlich auch wieder sehr auf die Art der Website und das generell mögliche Budget an. Das “Standard-SEO” gibt es nicht. Die eigentliche Frage ist: Was ist man bereit zu investieren? Und damit ist nicht nur Geld gemeint.

Ist SEO mit einer Agentur und 8 Stunden im Monat realistisch und sinnvoll?

Jain! Ganz eindeutig. Denn es kommt darauf an, wie man diese Art von Unterstützung versteht. Mit dem Gedanken “SEO” komplett auszulagern und nun eine Agentur anzuheuern, die sich “um Alles” kümmert, und das innerhalb von 6, 8 oder 10 Stunden im Monat – wird nicht wirklich funktionieren. Denn allein für vernünftige Analysen, Recherchen und Konzepte kann das Budget von mehreren Monaten aufgebraucht werden, ohne das sich irgendwas an der Website oder gar dem Ranking ändert. Das dürfte für den entsprechenden Kunden dann recht unbefriedigend sein.

Ist es dann soweit, dass man einen Plan hat und mit der Optimierung beginnen möchte, hat man das Monatsbudget von wenigen Stunden für:

  • Projektmanagement
  • die Erstellung von hochwertigem Content
  • technische Optimierung
  • Link Marketing (und damit sind keine Foren-Links gemeint)
  • Webanalyse, Tracking-Kontrolle, Auswertung der Entwicklung, Anpassung der Strategie, Kommunikation etc.

Das heißt man bekommt für seine nicht unwesentliche monatliche Zahlung im Zweifelsfall, einen Text, zwei Links, ein oder zwei kleinere technische Probleme werden gelöst. In diesem Tempo würde die Website dann in 42 Jahren vielleicht auch wirklich irgendwann besser. Leider ist bis dahin alles veraltet und muss erneuert werden.

Und wie geht es dann besser?

Möglichkeit 1: Lass den Mann* seinen Job machen!

*Gegendert klingt der Satz einfach nicht. Wer sich gestört fühlt, ersetzt “Mann” gedanklich bitte mit “Mensch”.

Man betrachtet einen SEO als das, was er ist. Ein SEO-Berater. Wenn man als Shop-Betreiber also eigene Entwickler hat, ein oder zwei qualifizierte Texter auf Zuruf zur Verfügung stehen und man selbst bereit ist Zeit und Aufwand in die Optimierung der Website zu stecken, dann kann das 8-Stunden-Modell durchaus sinnvoll sein. Denn dann kann der SEO seinem eigentlichen Job nachkommen und Konzepte zur Optimierung erstellen, planen, deren Wirksamkeit prüfen, umwerfen, anpassen, analysieren, und eben beraten.

Möglichkeit 2: Lasst mich in Ruhe und nehmt das Geld!

Alternativ, wenn man keine Texter, Programmierer und weder Zeit noch Bock hat sich mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung auseinander zu setzen, dann muss man diese Defizite mit Geld ausgleichen. Das funktioniert ja in so ziemlich jedem Kontext.

Mit einem All-in-one-SEO-sorglos-Paket für 8 Stunden im Monat gewinnt man keinen Blumentopf.

Der SandstrandSEO

Wenn also nur ein geringes SEO-Budget von wenigen hundert Euro im Monat vorhanden ist, empfehle ich nur zu einer Agentur zu gehen, wenn man bereit ist aktiv, regelmäßig und in zeitnaher Zusammenarbeit an der Optimierung teilzunehmen. Denn sonst wird man von dem Ergebnis sehr wahrscheinlich enttäuscht sein und sich zu Sätzen hinreißen lassen wie:

SEO hab ich ausprobiert – das funktioniert nicht – wir machen jetzt SEA.

sandstrandseo

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